Erinnerung bewahren, Wiederaufbau konsequent fortsetzen
CDU im Kreis Euskirchen dankt allen Helferinnen und Helfern und würdigt die verlässliche Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen
Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 erinnern der CDU-Kreisverband und die CDU-Kreistagsfraktion Euskirchen an die 26 Menschen, die im Kreis Euskirchen ihr Leben verloren haben. Gleichzeitig gilt der Dank all denjenigen, die seit fünf Jahren mit großem Engagement, Ausdauer und Zusammenhalt am Wiederaufbau unserer Heimat arbeiten.
Die Ereignisse jener Nacht haben sich tief in das Gedächtnis der Menschen eingebrannt. Viele Familien haben Angehörige verloren, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger standen vor den Trümmern ihrer Existenz. Auch heute sind die Folgen der Flut an vielen Stellen noch sichtbar. Das Gedenken an die Verstorbenen und das Leid der Betroffenen bleibt deshalb untrennbar mit dem Auftrag verbunden, die richtigen Lehren aus der Katastrophe zu ziehen und unsere Region widerstandsfähiger gegen zukünftige Extremwetterereignisse zu machen.
Der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Pfennings erklärt:
„Fünf Jahre nach der Flut denken wir zuerst an die Menschen, die ihr Leben verloren haben, und an alle, die Angehörige, Freunde oder ihr Zuhause verloren haben. Ihr Schicksal verpflichtet uns, alles dafür zu tun, dass unsere Heimat künftig noch besser geschützt ist. Gleichzeitig erfüllt mich große Dankbarkeit. Was unsere Region in den vergangenen fünf Jahren geleistet hat, ist außergewöhnlich. Tausende Menschen haben mit angepackt, Verwaltungen haben weit über ihre Belastungsgrenze hinaus gearbeitet, Einsatzkräfte und Ehrenamtliche waren unermüdlich im Einsatz. Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich tatkräftig der Herausforderungen des Wiederaufbaus angenommen. Auf all diese Menschen können wir stolz sein. Der Wiederaufbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Vieles ist bereits geschafft, aber wir sind noch nicht am Ziel. Gemeinsam werden wir diesen Weg weitergehen.“
Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Jochen Kupp, ergänzt:
„Die Flut hat uns auf dramatische Weise vor Augen geführt, wie wichtig ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz und handlungsfähige Kommunen sind. In den vergangenen fünf Jahren ist bereits sehr viel erreicht worden. Gleichzeitig wissen wir, dass der Wiederaufbau noch lange nicht abgeschlossen ist. Deshalb müssen wir diesen Weg konsequent weitergehen und die richtigen Lehren aus der Katastrophe ziehen. Unser Anspruch bleibt, unsere Heimat nicht nur wieder aufzubauen, sondern sie dauerhaft sicherer und widerstandsfähiger zu machen.“
Die CDU dankt ausdrücklich allen, die seit dem ersten Tag ihren Beitrag zum Wiederaufbau leisten. Dies gilt den Feuerwehren, den Hilfsorganisationen, der Polizei, dem Technischen Hilfswerk, der Bundeswehr sowie den Rettungsdiensten ebenso wie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus der gesamten Bundesrepublik. Ebenso verdienen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte, Gemeinden und des Kreises, die oftmals selbst von der Flut betroffen waren und dennoch unermüdlich für die Menschen gearbeitet haben, höchste Anerkennung. Ein besonderer Dank gilt außerdem den Unternehmen, Handwerksbetrieben, Land- und Forstwirten, den vielen Spenderinnen und Spendern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die in den vergangenen fünf Jahren mit angepackt und den Wiederaufbau möglich gemacht haben.
Besonders dankbar zeigen sich CDU-Kreisverband und CDU-Kreistagsfraktion für die verlässliche Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen. Von den ersten Tagen nach der Flut an hat die Landesregierung Verantwortung übernommen und den betroffenen Kommunen, Unternehmen sowie den Bürgerinnen und Bürgern schnelle und umfassende Hilfe ermöglicht. Die Hilfen aus dem Wiederaufbaufonds bilden bis heute das finanzielle Fundament für den Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur ebenso wie für zahlreiche private Maßnahmen.
Ein besonderer Dank gilt dabei der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Ina Scharrenbach. Sie hat den Wiederaufbau in den vergangenen fünf Jahren mit außergewöhnlichem persönlichem Engagement begleitet. Immer wieder war sie in den betroffenen Kommunen vor Ort, hat den direkten Austausch gesucht und sich dafür eingesetzt, pragmatische Lösungen für auftretende Herausforderungen zu finden.
„Gerade in schwierigen Phasen konnten wir uns immer darauf verlassen, dass Ina Scharrenbach und die Landesregierung den Wiederaufbau mit großem persönlichem Einsatz begleitet haben. Sie waren für unsere Kommunen jederzeit erreichbar und haben immer wieder nach Lösungen gesucht, wenn neue Herausforderungen entstanden sind. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Pfennings.
Ein wichtiges Signal ist deshalb auch die aktuelle Entscheidung der Landesregierung, im Landeshaushalt 2027 weitere 15 Millionen Euro für Personalmehraufwendungen in den besonders von der Flut betroffenen Kommunen bereitzustellen. Davon profitieren auch die Städte und Gemeinden im Kreis Euskirchen. Die Finanzierung zusätzlichen Personals hilft dabei, die zahlreichen Wiederaufbau- und Hochwasserschutzmaßnahmen weiterhin zügig umzusetzen und die kommunalen Verwaltungen zu entlasten.
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion NRW, Klaus Voussem MdL, erklärt dazu:
„Vielerorts ist der Wiederaufbau fünf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe bereits abgeschlossen. Dennoch gibt es weiterhin viel zu tun. Schäden an der kommunalen Infrastruktur sind noch vorhanden. Deshalb unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen die betroffenen Kommunen auch weiterhin bei ihren Personalkosten. Für uns ist klar: Wir lassen niemanden im Stich, sondern wollen den Wiederaufbau besser machen.“
CDU-Kreisvorsitzender Ingo Pfennings begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich: „Diese erneute Unterstützung ist gerade für unsere besonders betroffenen Kommunen ein starkes Signal. Sie zeigt, dass das Land den Wiederaufbau langfristig begleitet und die enormen Herausforderungen vor Ort anerkennt. Das schafft Planungssicherheit und hilft dabei, die Belastungen für die Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger zu verringern.“
Die CDU weist zugleich darauf hin, dass der Wiederaufbau noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird. Zahlreiche kommunale Projekte, private Bauvorhaben und Maßnahmen zum Hochwasser- und Bevölkerungsschutz befinden sich weiterhin in der Umsetzung. Gleichzeitig sei in den vergangenen fünf Jahren bereits Beeindruckendes erreicht worden. Brücken, Straßen, Schulen, Sportstätten, Spielplätze und viele weitere Einrichtungen konnten wiederhergestellt oder sogar besser als zuvor aufgebaut werden.
Der Wiederaufbau endet nicht mit der Beseitigung der Schäden. Ziel muss es sein, die Region dauerhaft sicherer, widerstandsfähiger und lebenswerter zu gestalten. Dazu gehören konsequente Investitionen in den Hochwasser- und Bevölkerungsschutz ebenso wie eine enge Zusammenarbeit aller staatlichen Ebenen.
Fünf Jahre nach der Flut gilt deshalb mehr denn je: Die Erinnerung bleibt. Die Dankbarkeit bleibt. Und auch die gemeinsame Verantwortung für den Wiederaufbau unserer Heimat bleibt.
#gemeinsamstark

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