Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klage des BUND gegen den Planfeststellungs-beschluss für den Neubau der A1 in Rheinland-Pfalz zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Adenau abgewiesen. Dieses Urteil kommentiert der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif (CDU) wie folgt:
„Heute ist ein guter Tag für die Menschen, die Wirtschaft und die Infrastruktur in Eifel und Region. Das Bundesverwaltungsgericht hat nicht nur die Planung für das 10,5 km lange Teilstück Kelberg bis Adenau bestätigt. Das Gericht hat auch ein starkes Signal für die Planung des rund 15 km langen Stücks zwischen Blankenheim und Adenau gesendet. Die besondere Bedeutung des Projektes für die Menschen vor Ort aber auch für das Transeuropäische Verkehrsnetz wurde vom Gericht ausdrücklich betont.
Die A1 ist eine Hauptverkehrsachse in Europa. Die bessere Anbindung wird neben der Entlastung auch positive Impulse für Wirtschaft und Tourismus geben. Alle Menschen in der Region werden profitieren.
Beim Teilstück Kelberg nach Adenau kann jetzt unverzüglich die Umsetzungsplanung aufgenommen werden. Ich bin froh, dass die Finanzierung gesichert ist und der Bau nach Fertigstellung der Umsetzungsplanung für dieses Teilstück unverzüglich begonnen werden kann.
Nach dem starken Signal des Urteils erwarte ich, dass die Autobahn GmbH mit Nachdruck die Planung für die beiden restlichen Teilstücke erarbeiten wird. Beim Abschnitt Adenau nach Lommersdorf ist im nächsten Jahr die Vorlage des Vorentwurfs geplant, danach folgt die Wiederaufnahme des derzeit ruhenden Planfeststellungsverfahrens, das nach meiner Einschätzung 2028 bis 2029 abgeschlossen sein könnte.
Besser sieht es beim Abschnitt Lommersdorf nach Blankenheim aus. Im nächsten Jahr wird mit der Fertigstellung des sogenannten Deckblattverfahrens und der Offenlage gerechnet. Hier ist ein abschließender Planfeststellungsbeschluss im Jahr 2027 möglich.
Ich kann nicht in die Glaskugel gucken. Wenn aber alles gut läuft, könnte der Lückenschluss in den nächsten 7-10 Jahren vollständig realisiert sein.
Nachdem ich gemeinsam mit meinem Bundestagskollegen und jetzigen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder jahrelang für das Projekt gekämpft habe, würde ich mich sehr freuen, wenn es in absehbarer Zeit auch tatsächlich realisiert wird.
Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sehe ich hierfür gute Chancen.“

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